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Liebe Gemeindeglieder im Kirchspiel Nord, wenn ein Mensch, der lange krank war, sich endlich auf dem Weg der Besserung befindet, wenn ein Paar, das sich im Laufe der Jahre auseinander gelebt hat, wieder Schritte aufeinander zu macht, wenn jemand, der noch ganz in der Trauer gefangen ist, sich wieder auf das Leben einlassen kann … … dann beginnt Ostern! Die christliche Symbolik des Weges, der uns aus der Dunkelheit ins Licht führt, speist sich aus der Ostererfahrung, dass Leid und Schmerz und nicht einmal der Tod das letzte Wort haben. Es gibt ein Licht am Ende des Tunnels, es gibt eine Tür, die sich uns öffnet, es gibt eine Hand, die uns hilft. Hingerichtet von den Mächtigen seiner Zeit stirbt Jesus am Kreuz. In die Trauer seiner Jünger hinein zeigt er sich als vom Tod Auferstandener und verspricht: "Ich bin bei euch alle Tage, bis ans Ende der Welt!" |
Die Überwindung des Todes durch die Auferstehung ist die Urquelle christlichen Hoffens und Glaubens. In unseren Alltag hinein sagt diese Hoffnung, dass für Gott nichts unmöglich ist und dass sich uns Türen öffnen können, die wir für fest verschlossen hielten.
Mein liebstes Osterlied beginnt mit dem Vers: "Manchmal feiern wir mitten am Tag ein Fest der Auferstehung". Ich hoffe, dass wir immer wieder solche Auferstehungserfahrungen machen, auch wenn wir manchmal kaum darauf hoffen zu wagen, denn:
"Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!" Im Namen aller Mitarbeiter wünsche ich Ihnen ein gesegnetes Osterfest |
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