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Kinder haben es: Das Vertrauen, das einen auf die Sprünge hilft. Dieses Vertrauen dürfen auch Christen haben. Sie sind Kinder Gottes. Lk 11,5-13 Hier steht etwas, was Eltern ihren Kindern immer verbieten: Unverschämtes Drängen. Das wollen Eltern nicht! Jesus aber lobt sogar das unverschämte Drängen. Nur das führt zum Erfolg, sagt Jesus. Er sagt es als Gleichnis über das Beten. Und es lohnt sich, genauer hinzuschauen. Ein Mann geht spät abends zu seinem Freund und bittet den um Brot. Und er bekommt es! Nicht um der Freundschaft willen, sondern wegen des unverschämten Drängens. Und dann sagt Jesus noch: So müsst ihr euch auch Gott vorstellen. Bittet, so wird euch gegeben. Schön wär's denk ich da sofort. Manches gibt Gott, das ist wahr. Aber manches eben auch nicht. War ich nicht unverschämt genug, Gott zu bitten und zu drängen? Jedenfalls darf ich nicht zögerlich sein, sondern muss wollen. Wirklich wollen! Aber ich darf nicht nur meine Wünsche wollen. Ich muss auch Gottes Freiheit wollen. Sein Wille geschehe. Beten ist Wünschen und Verzichten. Somit wünsche ich Ihnen, dass das Unmögliche kinderleicht ist. |
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