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- Neuigkeiten aus der Hoffnungsgemeinde -


Aktuell

Magdeburg-Nord braucht neue Glocken

Glocke
Die Hoffnungsgemeinde wird voraussichtlich 2011 ihre Glocken zurückgeben müssen. Die Glocken, die an Sonn- und Feiertagen die Gemeinde zum Gottesdienst rufen, wurden ursprünglich für die Christusgemeinde in Magdeburg-Süd gegossen. Da dort bisher kein Glockenturm gebaut werden konnte, hat die Christusgemeinde die Glocken zur Nutzung an unsere Gemeinde gegeben. Nun aber möchten sie einen Glockenturm bauen und ihre Glocken zurückbekommen.

Unsere Gemeinde steht vor einer großen Aufgabe. Die Erneuerung unseres eigenen Glockenturmes, da dieser defekt ist und das Gießen neuer Glocken.

Am 16.03.2010 um 19 Uhr kamen der Beirat, Gemeindeglieder, aber auch Vertreter der Christusgemeinde und der Orgel– und Glockensachverständige Herr Schulz zusammen. Zum Thema „Neue Glocken für Hoffnung“ ging Herr Schulz auf verschiedene Fragen ein: Warum läuten überhaupt Glocken? Welche Aufgaben haben sie? Brauchen wir (heute noch) Glocken? Was erzählen Glocken über ihre Geschichte?

Am 07.04.2010 um 18 Uhr spielte Herr Schulz den Anwesenden verschiedene Glockentöne einzeln und im Zusammenklang vor. So konnten wir unsere zukünftigen Glocken bereits hören und waren uns einig: Drei Glocken mit tiefem Klang klingen schön. Der Beirat wird nun Angebote einholen.

Es ist vor allem eine große finanzielle Herausforderung. Aus diesem Grund hat der Beirat der Hoffnungsgemeinde ein Spendenkonto: „Glocken für Hoffnung“ eingerichtet. Wir freuen uns auch, wenn sich Sponsoren finden, die unsere Gemeinde dabei finanziell unterstützen. Wir sind auf jede Spende angewiesen. Damit auch zukünftig Glocken in Magdeburg-Nord läuten können, brauchen wir Ihre Hilfe.

Der Beirat der Hoffnungsgemeinde

Spendenkonto
KD-Bank Konto-Nr.: 1562308012 BLZ: 35060190
Verwendungszweck: RT 09 (Glocken)


17. Juli 2010

Neues aus Tansania von Gabi Herbst

Tansania 2010

Auch in diesem Jahr bin ich voller Dankbarkeit aus Tansania zurückgekommen. Dankbar bin ich vor allem für die Menschen, denen ich dort wieder oder neu begegnete und die nach wie vor keine Wege, keine Zeit, keinen Krafteinsatz scheuen, uns, die Freunde und Partner, gut durch die Zeit in Tansania zu begleiten.


Das Land ist unruhiger und auch gefährlicher geworden. 85 Prozent der Bevölkerung lebt nach wie vor an und unter der Armutsgrenze. Aber es gibt nun auch 15 Prozent mit einem bescheidenen oder auch beachtlichen Reichtum. Der garstige Graben zwischen diesen sozialen Gruppen ist überall sichtbar. Und die vom Charakter her eher friedlichen Tansanianer werden diesen Graben nicht mehr unbegrenzt lange akzeptieren.
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Mungu akubariki - Gottes Segen, das wurde mir in Tansania oft gewünscht. Ich wünsche es Euch. - Gabi

25. April 2010

Kirchspiel Magdeburg-Nord nimmt Gemeindebus in Empfang

Bus vor Kirche

Busuebergabe

Empfang
Nach einjähriger Sponsorensuche war es so weit:

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde vor der Hoffnungskirche von den Vertretern verschiedener Sponsoren ein Kleinbus Opel Vivaro an die Gemeinde übergeben. Stellvertretend nahmen Pfarrerin Cordula Haase, Andreas Herbst und Martin Kandler den Fahrzeugschlüssel aus den Händen von Marianne Lehn (Handwerkskammer), Gabriele Lachnitt, Roswitha Adebahr (Abendfriede Bestattungen) und Steffen Henkel (ÖSA-Agentur) entgegen. Insgesamt waren 15 regionale Unternehmen an der Finanzierung des Fahrzeuges beteiligt.

Erste wichtige Einsätze hatte der Kleinbus beispielsweise anlässlich des Festes der Begegnung im Rothehornpark am 01.05.2010 und bereits vor seiner offiziellen "Indienststellung" am 16.01.2010 während der "Meile der Demokratie", als das Integrationsprojekt "Café Krähe" mit einem eigenen Stand auf dem Breiten Weg in Magdeburgs Zentrum vertreten war.

Dank des gesponserten "Sozialmobils" können die Hoffnungsgemeinde, die Nicolaigemeinde und die Reformationsgemeinde Rothensee ihre wichtige soziale und kulturelle Arbeit ausbauen. Seit Jahren gestalten die Gemeinden eine breite Kinder- und Jugendarbeit, organisieren Konzerte und Bühnenstücke und laden zu Familienfreizeiten ein. Darüber hinaus findet eine aktive Ausländerarbeit statt.

Im Anschluss an die Fahrzeugübergabe konnten sich alle Anwesenden noch an dem von Herrn Becker (Fa. Kantinen-Becker) gesponserten Buffet für die nächsten Aufgaben stärken.

Wird ein ähnlicher Erfolg auch dem aktuellen Projekt der Hoffnungsgemeinde zur Neuanschaffung von Glocken und Erneuerung des Kirchturmes beschieden sein? Wir wünschen es uns sehr!


15. Februar 2010

Cordula Haase als neue Pfarrerin

Segnung naeher

Pfarrerin Portrait

Segnung weiter

Seit dem 15. Februar 2010 bin ich im Kirchspiel Magdeburg-Nord als Pfarrerin und zugleich als Seelsorgerin für die AusländerInnen im Kirchenkreis Magdeburg tätig. Am Sonntag, den 21.02., haben mich viele Menschen hier willkommen geheißen. Manche vertraute und viele fremde Gesichter waren darunter. Mit Erwartungen, offen und neugierig aufeinander, machen wir uns nun auf die Entdeckungsreise des gegenseitigen Kennenlernens.


Ich bin vor 44 Jahren in Magdeburg geboren, habe meine frühe Kindheit hier verbracht und später bis zu meinem Abitur in Bad Hersfeld in Hessen gelebt. Diese deutsch-deutsche Erfahrung hat mein Leben intensiv geprägt. Nach dem Abitur habe ich ein Jahr in Frankreich gelebt und anschließend Theologie in Tübingen und Göttingen studiert.


Mein Weg führte mich zum Vikariat zurück nach Magdeburg und weiter nach Stendal in meine erste Pfarrstelle (1995-1998). Dankbar bin ich auch für die lange, erfüllte und intensive Zeit des Lebens und Arbeitens in der Gesundbrunnengemeinde in Halle. Hier war ich von 1999 bis Anfang 2010 Pfarrerin. Dabei lag mir die generationenübergreifende Arbeit besonders am Herzen, die erfahrungsbezogene Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und ihren Familien, die Arbeit mit Frauen, insbesondere anlässlich des Weltgebetstages, eine kreative und bunte Gottesdienstgestaltung, an der sich viele gern beteiligt haben. In der Klinikseelsorge war ich tätig und für einige Jahre in der Leitung des Kirchenkreises.


Jetzt bin ich wieder in Magdeburg angekommen. Ich freue mich auf die Menschen hier und ihre Erfahrungen, auf die Teams der Haupt- und Ehrenamtlichen in den Gemeinden, auf die Begegnung mit den Partnerinnen und Partnern in anderen Ländern, vor allem in Afrika, und auf alle, die gemeinsam in dieser Stadt etwas bewegen wollen. Und ich bringe gern meine Fähigkeiten und Kontakte mit, auch die Kontakte zu den Menschen in Chile, die ich während meiner Sabbatzeit (Januar bis August 2008) kennen gelernt habe.


Pfarrerin Cordula Haase


Januar 2010

Neues Mitglied im Beirat

Ulrich Beck unterstützt als neues Mitglied den Beirat der Hoffnungsgemeinde.


5. Oktober 2009

Pfarrerin Gabriele Herbst erhält den Bundesverdienstorden

Bundesverstienstordenempfänger 2009 mit Bundespräsident; Copyright: Bundesregierung/GuidoBergmann/Steffen Kugler

Gabi Herbst und Horst Köhler; Copyright: Bundesregierung/GuidoBergmann/Steffen Kugler
Der Bundesverdienstorden wurde Gabriele Herbst im Berliner Schloss Bellevue vom Bundespräsidenten Horst Köhler für ihre Verdienste überreicht. Dazu gehören:

Die langjährige, intensive Arbeit mit in Deutschland lebenden Ausländerinnen und Ausländern, denen die Integration in die deutsche Gesellschaft erleichtert, oder überhaupt erst ermöglicht wird und die kreative Anregung und Organisation von Aktionen und Maßnahmen, die helfen, Magdeburg fremdenfreundlicher zu machen.

Die kulturelle und soziale Arbeit mit Kindern und Jugendlichen des Neubaugebiets Magdeburg Nord und der gesamten Stadt in einer Kindertheatergruppe und einem Jugendkabarett.

Die langjährige Arbeit für ein Schulprojekt in Njombe/ Tansania.

Die deutschlandweite Stimme in literarischen Veröffentlichungen und mit Rundfunk- und Fernsehbeiträgen zu religiösen, sozialen und politischen Themen.

4. Oktober 2009

Pfarrerin und Pfarrer Herbst gehen in Ruhestand

Wir sagen Adieu -"Mit Gott"

Am Erntdanktag, dem 4.10.09 um 14.00 Uhr, werden wir der Hoffnungsgemeinde als Pfarrerin und Pfarrer "Adieu" sagen.

Es war eine aufregende, spannende und wunderbare Zeit hier in Nord, in dieser architektonisch interessanten Kirche, mit engagierten, warmherzigen, klugen und fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und ebensolchen Gemeindegliedern. Mit diesem Text wollen wir Ihnen und Euch herzlichen Dank sagen. Wir haben zusammen Gemeinde aufgebaut, umgebaut, verändert. Wir haben nachgedacht, gehört, gebetet, gelacht, geweint und kräftig gearbeitet. Wir haben uns gegenseitig ermutigt, uns vergeben und wieder neu begonnen. Wir waren eine sehr bunte und sehr unterschiedliche Familie - und das war genau das Richtige für Herbst und Herbstin, denn der Herbst ist nun einmal bunt! Wir haben uns bei allem "Beten und Arbeiten" immer unter Gottes Dach gefühlt. Das darf auch so bleiben. Die Losung für den 4.10. sagt es uns zu: "Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar." (Ps. 23,6)

Eine neue Pfarrerin oder ein neuer Pfarrer wird nun in der Hoffnungsgemeinde beginnen. Wir freuen uns, dass wir den Staffelstab mit Dank und Hoffnung auf eine gute Weiter- und Neuarbeit übergeben. Und wir freuen uns auch, dass die Mitarbeiter und Gemeindeglieder die oder den Neue/n voller Freude erwarten. So muss es sein in einer Hoffnungsgemeinde! Wir haben Ihnen allen, auch den Menschen aus den Nachbargemeinden, viel zu danken! Wir haben uns Mühe gegeben und unsere Arbeit geliebt. Wen wir enttäuschten, bitten wir um Verzeihung. Gott segne und behüte Sie.

Ihre Gabriele und Andreas Herbst


2009-2008

Laien- und andere Predigten in der Hoffnungsgemeinde

als PDF zum Herunterladen

Predigt Ahrberg zur Losung 2009
Predigt Wolff zur Losung 2009
Predigt Höppner zur Losung 2009
Bütten-Predigt Gabi Herbst 2009
Predigt Pollmann zur Losung 2009

Predigt Höppner zur Losung 2008
Predigt Puhle zur Losung 2008
Predigt Szibor zur Losung 2008


September 2008

Neue Gemeindepädagogin im Kirchspiel

Portrait Crain
Ich, Renate Crain, werde ab dem 16. September 2008 im Kirchspiel Magdeburg-Nord die Arbeit mit Kindern übernehmen. Ich bin verheiratet und habe 3 Kinder. Begonnen hat meine Zeit in der Arbeit mit Kindern und Familien 1994 in Zeitz. Zunächst im Ehrenamt, mit Beginn meines Studiums zur Gemeindepädagogin (FS) 1997 im Hauptamt. Familiäre Gründe brachten mich vor 3 Jahren in die Altmark nach Kläden (bei Stendal). Nun werde ich wieder einen neuen Abschnitt in meinem Arbeitsleben beginnen.

Ich freue mich auf die Aufgaben in Ihren Gemeinden und bin gespannt auf die vielen Menschen, die mir begegnen werden. Besondere Freude bereitet es mir, wenn Sie, liebe Eltern, mich in der Arbeit unterstützen und auf mich zukommen, Ihren Kindern Mut machen, weiter in die Kindergruppen der Gemeinden zu kommen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen Gottes Segen für alles "Neue".
Ihre Renate Crain


Oktober 2007 - 2013

Der Gemeindebeirat

Am 30.09.2007 wurden der Gemeindebeirat gewählt. Ehrenamtlich engagieren sich die nächsten sechs Jahre:
Jörg Böhme (Vorsitzender), Sabine Schmolke (stellv. Vorsitzende), Martin Kandler (stellv. Vorsitzender),
Kathrin Kirchner, Dr. Sabine Herden, Christine Braun, Renate Bode, Petra Fuhrwerk, Jessica Look, Ursula Neumann, Heike Zech, Ulrich Beck.

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